Wie sich Kaltschaummatratzen von anderen unterscheidet

Schlafen ist für Menschen sehr wichtig. Daher machen sich die meisten Menschen vor dem Kauf einer Matratze Gedanken über die Qualität, den Preis und vor allem um den Komfort, die eine Matratze bieten kann. Insbesondere Kaltschaummatratzen gelten allgemein als besonders hochwertig und werden deshalb des Öfteren von Verbrauchern bevorzugt.

Welche Unterschiede in der Liegeeigenschaft hat eine Kaltschaummatratze im Gegensatz zu einer normalen Federkernmatratze?

Welche Matratze ist die beste?

Foto: Dmytro Sidelnikov/igstock

Vor einigen Jahren sind die Unterschiede eklatant hoch gewesen. Dank der Produktentwicklungen von Matratzen sind die Unterschiede im Bezug auf die Liegeeigenschaften heutzutage sehr gering geworden. Bei beiden Modellen erreicht man aufgrund der Qualitätsdichte einen hohen Schlafkomfort. Einige Unterschiede gibt es allerdings doch. Diese liegen vor allem beim Gewicht, in den Isolierungseigenschaften der Wärme und in der Zirkulation der Luft.

Eine Federkernmatratze ist generell schwerer und wird durch die Federn besser durchlüftet. Menschen, die eher dazu neigen zu schwitzen oder gerne etwas kühler schlafen profitieren also davon.
Dagegen Kaltschaummatratzen sind nicht so schwer und isolieren die Körperwärme besser. Somit ist diese Matratze besser geeignet für Personen, die gerne warm schlafen.

Welche besonderen Eigenschaften machen eine Kaltschaummatratze aus?

Matratzen aus Kaltschaum haben im Gegensatz zu Federkernmatratzen eine sehr große Punktelastizität. Dazu kommt auch eine besonders schnelle Rückstellkraft. Durch die Leichtigkeit ist die Handhabung besonders einfach und man kann diese auch knicken, ohne Schaden anzurichten. Das ist von Vorteil, da sich die Kaltschaummatratze deshalb extrem gut für verstellbare Bettrahmen jeglicher Art nutzen lassen.Qualitativ hochwertige Kaltschaummatratzen sollten eine Materialdichte von wenigstens ein Raumgewicht von 40 kg/m³ haben. Je höher die Materialdichte ist, desto weniger schnell bilden sich Liegekuhlen aus. Diese Matratzen lassen sich besonders lange nutzen. Zusätzlich haben Kaltschaummatratzen oft vordefinierte Liegezonen. So werden Schultern, die Taille und die Hüfte perfekt abgestützt. So wird das gesamte Knochengerüst entlastet. Die Wirbelsäule wird so geschont und es wird Rückenschmerzen vorgebeugt. Auch Allergiker profitieren von einer Kaltschaummatratze. Denn diese ist ein suboptimaler Ort für Milben.

Welche Matratze ist die bessere?

Auf die Frage, ob eine Kaltschaummatratze oder eine Matratze aus Federkern besser ist kann nicht abschlie0ßend beantwortet werden. Generell kann man aus objektiver sich feststellen, dass sich Federkernmatratzen besser für Menschen mit der Neigung mehr zu schwitzen eignen. Eine Matratze aus Kaltschaum istoliert dagegen die Wärme besser und kommt den kälteempfindlichen Menschen zugute. Mit einem Unterschied der Liegeeigenschaften zu argumentieren ist aber nicht mehr zielführend. Denn mittlerweile sind die Unterschiede hier sehr gering. Man kann davon ausgehen, dass die individuellen Vorlieben dabei entscheiden, welche Matratze bequemer ist. Es wird empfohlen, auf einer neuen Matratze Probe zu schlafen. Schon in der ersten Nacht fällt eine Entscheidung oft leichter. Bei einem profanen Probeliegen von nur kurzer Zeit kann man keine fundierte Meinung bilden. Und grundsätzlich gilt: wer billig kauft, der kauft zweimal.

Holger LenzdorfWie sich Kaltschaummatratzen von anderen unterscheidet